Supervision

Supervision ist eine spezielle Form des Lernens und Lehrens, vorzugsweise angewandt im psychosozialen Bereich. Im Mittelpunkt der Arbeit steht die Reflexion der beruflichen Praxis. In der TelefonSeelsorge Freiburg haben die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anspruch auf Begleitung ihres anspruchsvollen Dienstes.

Ziel der Supervision ist die Erweiterung der aufgabenspezifischen Kompetenzen sowie die Verbesserung der Arbeitssituation, der Arbeitsatmosphäre und der Arbeitsorganisation. Der Supervisionsprozess ist darauf angelegt, durch praxisnahes Arbeiten die Qualität der Beratungsarbeit und die Qualität der Zusammenarbeit sowie die beraterische und persönliche Entwicklung zu fördern.

Die Arbeit zielt auf ein möglichst breites, vorurteilsfreies und engagiertes Verstehen von Menschen in bedrängten Lebenslagen und die Entfaltung der Fähigkeit, sich in eine hilfreiche, echte und wertschätzende Gesprächsbeziehung zu begeben.

„Verpflichtend für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist die regelmäßige Supervision ihrer Telefonseelsorge-Gespräche“. Dies ist in der Rahmenordnung für Aus-und Fortbildung für ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der TelefonSeelsorge so festgelegt. Diese Auflage unterstreicht die hohe Bedeutung der Supervision der ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der TelefonSeelsorge.

Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter der TelefonSeelsorge Freiburg nimmt für die gesamte Zeit seiner aktiven Tätigkeit in der TelefonSeelsorge 14-täglich eine Doppelstunde Gruppensupervision in Anspruch. Dies entspricht 44 – 48 Gruppensupervisionsstunden (á 60 Min.) im Jahr.

Wir achten in der TelefonSeelsorge Freiburg darauf, sowohl bezüglich der Supervisorinnen und Supervisoren als auch der Supervisionsmethoden eine möglichst große und breite Vielfalt herzustellen. Die Mitarbeitenden haben die Wahl zwischen den beiden Hauptamtlichen als „internen“ Supervisoren und vier „externen“ SupervisorInnen, die als Honorarkräfte mitarbeiten. Die Supervisionsmethoden umfassen: Gruppendynamische Methoden, Themenzentrierte Interaktion bzw. humanistische Supervision, Balint Methode sowie systemische und psychodramatische Ansätze. Wir finden es gut, dass es in unserer TelefonSeelsorge diese Methodenvielfalt gibt und dass die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nach ihren Bedürfnissen frei wählen können.